Ich gebe es zu: Letztes Jahr im Herbst hatte ich die Faxen dicke.

Nach 2.5 Jahren trainer.camp und bigshift.live gleichzeitig war ich auf Anschlag.

Eine Website, ein Trainingsthema richtig gut zu bedienen, ist eine Sache. Zwei davon kann schnell ans Eingemachte gehen.

Ich musste eine Entscheidung treffen. Mache ich bigshift.live weiter? Oder trainer.camp?

Die Entscheidung war einfach: bigshift.live!

Warum?

Weil das MEIN Thema, meine Berufung ist.

Und das trainer.camp?

Das war aus einer Inspiration entstanden, sollte aber ein Nebenprojekt werden. Etwas, das ich einmal auf die Beine stelle – und gut ist.

Tja…

…da hatte ich mich aber elegant geirrt.

Marketing für Trainer, Coaches und Berater ist ein Biest. Vor allem, wenn es um „online“ geht. Social Media, Suchmaschinen, Podcasts, Markenführung, Blogging, Storytelling, Pixel und Facebookwerbung und noch vieles, vieles mehr: Ein Fass ohne Boden.

Was simpel begann, wuchs sich zu einem Moloch aus. Jedes Thema wollte recherchiert, dokumentiert, unterrichtet, geschnitten und mit praktischen Anleitungen online gestellt werden.

Und dann auch noch: aktualisiert werden. Denn Google, Canva oder Facebook: Sie alle ändern ihre Anwendungen beinahe wöchentlich.

Wahnsinn.

Vor allem, wenn man wie ich einen richtig guten Job machen möchte. Eine noble Einstellung. Aber doch nur mit erheblichem Einsatz zu verwirklichen.

Sprich: 6 Tage Woche. Zu oft bis spätabends.

Bis dann jener Tag im Herbst 2017 kam, an dem ich begriff: geht nicht mehr.

Also verkündete ich meinen Ausstieg und annoncierte meine Abschiedstournee. Noch ein Kurs, und das war’s.

Die Reaktion haute mich um. Einige sagten: Gute Entscheidung. Die meisten aber meinten: Wie und nun wirfst Du das alles weg? Bist Du noch ganz bei Trost?

Allen voran ein Teilnehmer – Dirk Hornschuh.

Er besuchte mich sogar in Gütersloh, um mir die Leviten zu lesen: Wie bescheuert ich eigentlich wäre?

Ich sagte ihm: Ich schaff es nicht. Es geht nicht.

Dann hol Dir Leute, meinte Dirk.

Bingo. Recht hatte er. Und: Wie bescheuert war ich eigentlich wirklich gewesen?

Die Idee fand ich charmant: Was, wenn ich mich auf einige wenige Kernthemen beschränke und den Rest machen andere?

Und so wurde aus „Ich“ also „Wir“.

Das neue trainer.camp. Mit den A-Team-Kollegen: Dirk und Jan.

Und unser A-Team ist eine echte Bereicherung. Dirk ist Vertriebstrainer mit ganzer Seele. Ein Profi. Aber einer mit Herz. Locker. Pragmatisch. Und sehr engagiert.

Jan wiederum ist unser Technik-Ninja. Ein Profi nicht nur, wenn es um das Bauen von Websites oder das Einrichten von SEO oder Automatisierung geht – sondern auch einer, der unterrichten kann. Und das ist selten. Sehr selten sogar. Die Teilnehmer aus dem trainer.camp sind jetzt schon hin und weg, dass wir mit Jan jemanden gefunden haben, der Technik in Deutsch und vor allem verständlich erklären kann.

Ein paar Monate haben wir hinter den Kulissen gewerkelt.

Jetzt sind wir da.

Genug der Worte: Lasst uns nun den Laden rocken.

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